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Gesundheit

 00. Impressum
 01. Asiatische Medizin - Grundlagen
 02. Die 5 Elemente
 03. Leitbahnen (Meridiane)
 04. Akupunktur
 05. Inhoa - 8 Wunder der Chinesischen Massage
 06. Shiatsu
 07. Meridian Dehnübungen
 08. Qi Gong / Tai Chi
 09. Selbstbehandlung
 10. Literatur / Quellen

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03. Erstes Wunder: Die Trockenbäder

Acht energiespendende Massagen bilden das erste Wunder, welches allgemein als Trockenbäder bezeichnet wird. Grundlage für die Einteilung dieser Massagen ist ein ca. 800 Jahre altes Werk mit dem Titel "Die 8 Wunder der Massage". Die Trockenbäder wirken sich stärkend für den ganzen Organismus aus. Die eine Wirkung auf dem Organismus ist die Steigerung der Blutzirkulation. Somit wird eine bessere Durchblutung der Organe gewährleistet. Die zweite Wirkung ist die Anregung des Energieflusses (Chi Fluss). Diese Anregung wirkt sich positiv auf auf das Lymphsystem und die Funktion der Verdauungsorgane aus. Die Wirkung sowohl auf das Blut (Xue) als Yin Faktor als auch auf die Energie (Chi) als Yang Faktor, hilft dem Körper sich in einem energetischen Gleichgewicht zu halten. Der Effekt ist: Man fühlt sich ausgeglichen und frisch und die Elastizität der Haut und Muskeln bleibt erhalten. So dienen die Trockenbäder zur Vorbeugung, indem eine Stärkung der Abwehrkräfte die direkte Folge der regelmäßigen Anwendung ist.

Bad der Hände
In der Asiatischen Medizin sind die Hände als Anfangs und End Punkt verschiedener Meridiane zu sehen. Sechs der zwölf "Standardmeridiane" (organgebunden) sind involviert. Der Startpunkt der drei betreffenden "Yang Meridiane" liegt in den Fingerspitzen. Die Meridiane laufen über die Außenseite des Armes bis zum Kopf. Die drei entsprechenden "Yin Meridiane" entspringen in der Brust und verlaufen über die Innenseite des Armes bis zu den Fingerspitzen.

Das Bad der Hände hat gleich mehrere Funktionen:

Durch das Bad der Hände wird die Beweglichkeit der Fingergelenke gefördert. Der Tastsinn wird sensibilisiert und rissige Haut (Neurodermitis) wird positiv beeinflusst.

Gleichzeitig werden Akupunkturpunkte in der Hand massiert. Diese Massage fördert den Energiefluss in diesen Meridianen und hat eine umfangreiche den Meridianen entsprechende therapeutische Wirkung. Während der Massage stimulieren sie sowohl die Meridiane in der massierenden Handfläche (Yin) wie auch die Meridiane des massierten Handrückens (Yang).



Durchführung:
Durch das Reiben der Handflächen aneinander werden diese erwärmt und sind so besser geeignet die Energie bei der Massage zum Fließen zu bringen. Als Nächstes wird mit der einen Hand das Handgelenk der anderen umfasst. Darauf folgend wird der Handrücken 16 mal vom Handgelenk zu den Fingerspitzen und wieder zurück massiert. Anschließend wird die Prozedur 16 mal an der anderen Hand durchgeführt.

Bad der Arme
Die Meridiane, die in der Hand entspringen beziehungsweise enden, führen durch die Arme. Eine Infektion, sei sie auch noch so gering, kann sich schnell auf den ganzen Körper ausbreiten. Ein harmonischer Energiefluß in den Yin und Yang Meridianen stärkt die Abwehrkräfte. Das Bad der Arme stimuliert eben diese Meridiane und sorgt dafür daß Entzündungen ferngahalten werden und es stärkt die Gefäße. Das hilft Handgelenk, Ellenbogen und die Schulter gelenkig zu halten. Bei Entzündungen in einem Arm wird nur der gesunde Arm therapiert. Sollten Schmerzen im Arm auftreten, kann zur Linderung die entsprechende Stelle am Bein behandelt werden. Die folgenden Entsprechungen gelten dabei:

Schulter - Hüfte
Ellenbogen - Knie
Handgelenk - Fußgelenk



Durchführung:
Die massierende Hand beginnt die Massage an der Innenseite des gegenüberliegenden Handgelenkes. Die Hand gleitet über die innenseite des zu massierenden Armes bis über die Schulter und an der Armaußenseite wieder zurück bis zum Handgelenk. Entsprechend dem Bad der Hände wird die Massage 16 Mal je Seite durchgeführt.
Eine alternative Version der Massage ist es anstatt mit der Hand über den Arm zu Gleiten, die Massage mit leicht klopfenden Bewegungen durchzuführen.

Bad des Kopfes
Der Kopf ist neben seiner Eigenschaft als Sitz des Gehirnes und der meisten Sinnesorgane ebenfalls der Treffpunkt aller Yang Meridiane und auch der Ort zahlreicher Akupunkturpunkte ausserhalb des Meridiansystems. Das feinverästelte Gefäßnetz macht den Kopf zum wohl empfindlichsten Teil des Körpers. Daher muß die Massage des Kopfes besonders sanft durchgeführt werden. Das soll auch Reaktionen wie Schwindel oder Kopfschmerzen verhindern. Sollten trotzdem Beschwerden, egal welcher Art, auftreten, so unterbrechen Sie augenblicklich die Massage.
Grundlegend soll das Bad des Kopfes die Sauerstoffzufuhr durch angeregtere Durchblutung fördern. Durch das Bad des Kopfes kann sowohl die Konzentrationsfähigkeit wie auch Gedächtnis und die Sehkraft gestärkt werden. Eine positive Wirkung ist auch bei Sprachstörungen und Lähmungserscheinungen zu sehen.




Durchführung:
Begonnen wird mit den Handflächen über den Augen an der Stirn. Die Hände werden dann über Augen, Wangen, Mund und Kinn gezogen. Danach werden die Hände an beiden Seiten des Halses vorbei bis in den Nacken und dann vom den Hinterkopf über den Kopf wieder zurück zur Stirn. Analog zu den vorangegangenen Übungen wird diese Übung 16 Mal wiederholt. Eine Variation ist, um am Tage bei dieser Übung die Frisur nicht zu beeinträchtigen, die Hände von der Stirn über die Augen Wangen, Kinn, Schläfen, direkt wieder zur Stirn zu streichen.
Als nächstes werden Schläfen von unten her in Richtung Scheitel Massiert, bis sich Die Finger an der Scheitellinie leicht kreuzen. in dieser Position fahren Sie mit leicht klopfenden Bewegungen bei leicht gekreuzten Fingern bis zum Nacken. Wiederholen Sie diese Übung auch jeweils 16 Mal.



Durchführung:
Anschließend an das Bad des Kopfes wird auch noch die Kopfhaut massiert. Dafür werden die Finger gespreizt und die Kopfhaut wird mit leicht klopfenden Bewegungen massiert. Diese Massage führen Sie mit 40 Mal Klopfen gleichmäßig verteilt über die ganze Kopfhaut durch.

Bad der Nase
Die Nase ist wegen ihrer Funktion als Organ, durch das die Luft in die Bronchien und in die Lunge kommt, ein Tor, durch das auch Energie in den Körper (Lunge) aufgenommen wird. Sie ist somit einer der wichtigsten Faktoren für unser Wohlbefinden. Eine verstopfte Nase ist ein weit verbreittes Problem, ohne dass sich die Betroffenen darüber bewusst sind.
Eine verstopfte Nase kann Auswirkungen auf Lunge und Bronchien haben. In der asiatischen Medizig hat der Funktionskreis der Lunge die Funktion, die Haut zu kontrollieren. Aus diesem Grund kann man einen Zusammenhang sehen, zwischen einer verstopften Nase uns Problemen der Haut. Man kann also sagen, dass mit dem Bad der Nase durch Vermeidung von Erkrankungen der Atemwege, ebenfalls Probleme mit der Haut wie, Entzündungen zu verhindern.
Die Nase ist ebenfalls ein Ort, an dem viele Akupunkturpunkte zusammenkommen. Diese Punkte können viele Teile des Körpers beeinflussen.



Durchführung:
Zur Massage werden entweder die Zeigefingerspitzen oder die Rücken der Daumen verwendet. Zur Massage wird die Nase von den Nasenflügeln über die Nasenwurzel bis zur Stirn und wieder zurück mit den Fingern massiert. Diese Massage wird 40 Mal wiederholt.

Bad der Brust
Das Bad der Brust hat in erster Linie eine stärkende Funktion. Die Stärkung ist in der Hauptsache für Herz und Lunge ausgelegt. Neben des schon bekannten Zusammenhangs zwischen Lunge und der Haut ist hier ein Effekt auf psychischer Ebene zu sehen. Ein positiver Effekt auf seelisch bedingte Druckgefühle und Angstzustände ist der Stimulierung des Funktionskreises des Herz zurückzuführen.



Durchführung:
Die Massage beginnt mit der linken Hand auf der rechten Schulter. Die Hand gleitet zur rechten Brust umkreist die Brustwarze dreimal und gleitet dann diagonal weiter bis zur Aussenseite des linken Oberschenkels. Anschließend wird die Hand wieder diagonal bis zur rechten Schulter geführt. Führen Sie diese Massage 40 Mal auf beiden Seiten des Körpers durch.
Eine alternative Version dieser Massage ist von der Schulter diagonal bis zur Aussenseite des gegenüberliegenden Oberschenkels die Hand in klopfenden Bewegungen durchzuführen. Diese Massage soll ebenfalls 40 Mal je Seite durchgeführt.

Bad der Beine
Wie der Arm ist auch das Bein ein Körperteil, durch das Meridiane verlaufen. So verlaufen 3 Yin und 3 Yang Meridiane durch das Bein, die im Fuß entspringen oder auch enden. Durch die Massage der Beine, das Bad der Beine, wird der Energiefluß und die Durchblutung, analog zu dem Bad der Arme angeregt. Wie das Bad der Arme förderlich für die Gelenkigkeit des Handgelenkes, des Ellenbogen und der Schulter ist, so fördert das Bad der Beine die Gelenkigkeit von Hüftgelenk, Knie und Fußgelenk. Besonders die Massage der Aussenseite des Beines (Gallenblasen Meridian) ist für die Förderung der Beweglichkeit verantwortlich. Ein weiterer Effekt der Massage ist die Stärkung der Beinmuskulatur und die verhinderung von Entzündungen analog zur Behandlung der Arme. Auch hier gilt die folgende Regel: Wenn Entzündungen im Bein aufgetreten sind, dann muß die entsprechende Stelle des gegenüberliegenden Beines behandelt werden oder die entsprechende Stelle des Armes.

Durchführung:
Gestartet wird an der Leiste. Die Massage geht an der Innenseite des Beines bis zum Fußgelenk und dann an der Aussenseite wieder zurück bis zur Hüfte. Diese Massage soll auf jeder Seite unter gleichem Druck 16 Mal wiederholt werden.
Eine alternative Form der Massage ist es die Massage mit leicht klopfenden Bewegungen durchzuführen.

Bad der Knie
Ausser dem Hüftgelenk ist kein Gelenk so beansprucht wie das Kniegelenk. Sowohl Überbeanspruchung, wie auch krankhafte Veränderungen wie Athrose können die Beweglichkeit beeinflussen und Schmerzen verursachen. Solche Veränderungen können selbst in jungen Jahren auftreten. Das Knie ist gegenüber Kälte sehr emfindlich, was auf seine Gefäßarmut zurückzuführen ist. Somit ist es nicht verwunderlich, dass gerade Entzündungen des Knies, Beschwerden des Miniskus und Probleme mit den Bändern häufig auftretende Symptome sind. Das Bad der Knie soll die Beweglichkeit der Knie steigern und die Kälte fern halten. Sollten bei der Massage Schmerzen in irgend einer Art auftreten, so kann das Knie anstatt zu massieren auch leicht (sanft) mit der Faust beklopft werden.



Durchführung:
Analog zum Bad der Hände werden die Handflächen vor der Massage durch Aneinanderreiben erwärmt. Die Knie werden in gleichzeitig nach innen laufenden Bewegungen massiert. Anschließend werden die Knie in der anderen Richtung massiert. Die Massage soll in jeder Richtung 16 Mal durchgeführt werden.

Bad der Augen
Kopfschmerzen und Augenleiden können mit dem Bad der Augen beeinflußt werden. Dies geschieht durch die Anregung der Blutzufuhr und des Energieflusses (Chi). Ein weiterer Effekt ist die Stärkung der Augenmuskulatur und die Vorbeugung, beziehungsweise der Abbau von Falten um die Augen.



Durchführung:
Starten Sie mit den Spitzen der Zeigefinger an der Innenseite der Augen und massieren sie in kreisenden Bewegungen. Zuerst 16 Mal nach Unten und nach Aussen um das Auge und danach 16 Mal in die andere Richtung. Der Abschluß wird durch ein Streichen von Innen über die Augenbrauen zu den Augenwinkeln durchgeführt. Diese Aktion öffnet zum Abschluß den Punkt Yintang zwischen den Augenbrauen.

Zum Vorbeugen von Kopfschmerzen kann das Bad der Augen durch zwei weitere Massagen ergänzt werden.



Durchführung:
Legen Sie die rechte Hand an die Stirn. Dabei liegt der Kleine Finger am Punkt Yintang und die übrigen Finger liegen auf einer Linie zum Scheitel. Der Daumen liegt an der Schläfe. Massieren Sie die Schläfe zuerst mit kreisendem Daumen nach oben 16 Mal und dann 16 Mal in der anderen Richtung. Wiederholen Sie die Prozedur analog in der anderen Richtung.




Durchführung:
Diese Behandlung erfolgt Gleichzeitig mit beiden Händen. Während mit der rechten Hand zuerst mit Zeigefinger und Daumen der Punkt Yintang durch leichtes Zupfen stimuliert wird und anschließendunterhalb der Nase mit dem rechten Daumen der Punkt Shuigou / Renzhong (Wassergraben) unter der Nase massiert wird, fährt die linke Hand von der linken Schläfe über Stirn, Scheitel und Hinterkopf zum Nacken. Diese Übung führen Sie ebenfalls 16 Mal an jeder Seite des Kopfes durch.


Erstellungsdatum : 06/12/2004 @ 20:35
Letzte Änderung am : 08/12/2004 @ 22:01
Kategorie : 05. Inhoa - 8 Wunder der Chinesischen Massage
Seite gelesen 20979 Male

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